Nature
Danke.

Auch wenn ich dich ungern an deine eigene Worte erinnere,
aber denk' mal haarscharf nach.

Wenn es nicht die Erinnerung ist, an der du dich so festkrallst,
was ist es dann, was dich davon abhält zu kämpfen?

Warum bist du so verflucht unsicher,
wenn du glaubst sie zu wollen?
Was hindert dich daran dir Mühe zu geben?

Wenn du wirklich liebst,
ist es dir egal, ob die anderen sagen, dass geht nicht gut.

Und jetzt sage mir... warum kämpfst du noch nicht?



Weil ich aufhöre an Erinnerungen festzuhalten. Ich bin dankbar für jede Sekunde, die ich mit ihr teilen durfte - aber ich noch viel dankbarer dafür, dass ich meine jetzige Zeit mit so wundervollen Menschen wie euch verbringen darf.


Danke dafür.
26.7.10 01:59


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You're my only one <3


Schmollend stampfte Clyde über den Flur der Sporthalle. Oh, wie er Unpünktlichkeit hasste.
Da war es doch pure Ironie, dass er trotzdem mit diesen beiden Chaoten befreundet war. Man, was war denn so schwer an den simplen Worten „DIREKT nach Sport hinter der Halle“ zu verstehen? Na gut, auf Tweek konnte man sich für gewöhnlich verlassen und eigentlich legte dieser auch viel Wert darauf rechtzeitig zu Verabredungen aufzutauchen, aber Craigs schlechter Einfluss machte alles möglich. Der Kerl wusste genau wie er reden musste, um Tweeks Gutmütigkeit zu seinen Gunsten auszunutzen. Allerdings waren sie sich ja alle im Klaren darüber, dass Craig ein Arschloch war und daran würde sich wohl nie etwas ändern.


Vollkommen in seiner Wut versunken bemerkte Clyde die eindeutigen Laute nicht, die aus der Jungenumklei
de drangen und die ihn ansonsten von seiner nächsten Tat abgehalten hätten. Er mochte unausgesprochen sauer auf die Zwei sein, dennoch war er deswegen noch lange kein Kameradenschwein und natürlich gönnte er seinen Freunden ihren Spaß – besonders diese Art von 'Spaß'.
Schwungvoll stieß er die Kabinentüre auf und blieb sofort wie angewurzelt stehen als er realisierte wie verdammt unpassend der Zeitpunkt war, um zu stören. Clydes Augen wuchsen zur Größe eines Tellers heran und tief schluckte er.

Da standen die beiden, an der Wand gepresst und in einer mehr als offensichtlichen Position verharrend.
Tweek schien mit den kalten Fließen an seinem Rücken eins werden zu wollen, so sehr schmiegte er sich an diese während seine Hände gegen den Brustkorb seines wesentlich größeren Gegenüber drückten, anscheinend vergeblich darauf hoffend auf diese Weise Abstand zwischen ihm und dem anderen bringen zu können. Die goldbraunen Augen füllten sich binnen von Sekunden mit Panik und seine Wangen glühten geradezu feuerrot auf – wobei man nicht genau sagen konnte, ob das nun wirklich allein von dem Schamgefühl kam oder ob da nicht eine ganz andere Ursache ihre Finger im Spiel hatte.
Clyde hingegen war zu keiner anderen Reaktion fähig als dem perplexen Aufklappen seines Kiefers. Ungefähr wie ein kaputtes Auto starrte er sie an. Etwas, was Craig dazu veranlasste angepisst zu schnauben. Im Gegensatz zu Tweek schien ihn es kein Stück zu jucken, dass er soeben von einen ihrer Kumpel dabei erwischt wurde, wie er seinen besten Freund im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand genagelt hatte, ihre Hosen aufstehend, ihre Becken eng einander liegend und sich mit einer Hand neben dem Kopf des Jüngeren abstützend, um sich besser zu ihm runter lehnen und mit seinem Ohrläppchen beschäftigen zu können, während seine andere Hand gerade dabei gewesen war eines von Tweeks schmalen Beinen anzuheben.
Nein, viel mehr konnte man in dem Blick des Schwarzhaarigen genau erkennen, dass ihn diese gesamte Situation tierisch ankotzte und dass er Clyde für sein mangelndes Taktgefühl am liebsten auf der Stelle gekillt hätte. Musste ihm dieser Bastard auch die ganze Tour versauen? Hatte der überhaupt den Hauch einer Ahnung wie lange er auf Tweek hatte einreden müssen bis dieser endlich aufgegeben hatte sich Gedanken darüber zu machen, ob jemand hereinplatzen könnte?! Das war ein Haufen harter Arbeit gewesen! Aber nope, selbstverständlich musste ja wieder irgendein Vollidiot daherkommen und alles zu Nichte machen...

Es dauerte einige Momente bis Clyde sich daran erinnerte, dass Menschen so was wie Lungen besaßen und deswegen Sauerstoff zum atmen brauchten. Hektisch schnappte er nach Luft, jedoch bevor einer von ihnen das Wort ergreifen konnte hatte er sich auch schon auf dem Absatz umgedreht und blitzschnell aus dem Staub gemacht. Wow, der Junge hatte also kapiert, dass es hier um seine Eier ging und dass es für die gesünder war, wenn er schleunigst wieder aus dem Sichtfeld des Tuckers verschwand...


tb oder so.

25.7.10 23:56


It's over...

Everybody's after you
I wait in line
           to touch you

Look around if you ever miss me...
Look around cause it kills me...

Its over!
There's nothing you can do!!
There's nothing you can say!!
to keep me here.
Its over!
You say we're just friends, we're playing pretend to keep me here.

Photobucket

Doesn't anyone care?


Everybody's watching you
& counting down your every move.
Look around when your heart beats empty.
23.7.10 13:40


Prolog

Photobucket

Lautes Lachen von Kindern unterbrach das fröhliche Zwitschern von Vögeln.
Ein neunjähriger, kleiner Junge mit wüstem blonden Haar lief herzhaft lachend über die Grünfläche des heiligen Tempels der Stadt, der sich auf einem Hügel befand und in dessen Mitte ein wunderschöner Garten lag.
Ein Junge, der wahrscheinlich ein, zwei Jahre älter und dementsprechend ein paar cm größer war und schwarzes, wirres Haar besaß rannte ihm ebenfalls lachend hinterher.

„Nghan...D-du ack~ kriegst mich nie, du... du aghn,,,du lahme Kröte“, feixte der Blonde, dessen weißes Gewand seinen zierlichen Körper sanft bedeckte und welches verriet, dass er dem Adel angehörte.

„Verlass’ dich darauf nicht zu früh“, erwiderte der andere, dunkelhaarige Junge, der elf Jahre alt war, als auf einmal ein dumpfer Knall ertönte und das Lachen des Jüngeren verstummte. Stattdessen erklang ein leises Schluchzen. Geschockt schnellte der Schwarzhaarige zu seinem kleinen Freund, sank neben ihm geschickt in die Hocke und strich ihm behutsam über den Rücken.

„Tweek, hast du dich verletzt?“
„Nghn... M-mein Knie…“

Vorsichtig drehte der Größere seinen besten Freund um und half ihm in eine sitzende Position. Dann besah er sich besorgt die Wunde.

„Ist nur ein kleiner Kratzer… keine Angst, wenn du einmal verheiratet bist ist das weg“, wiederholte Craig die Worte die er von seinem Vater gelernt hatte und wollte den Blondschopf aufmuntern. Doch statt eines Lächelns traten nur noch mehr Tränen aus den goldbraunen Augen.

„Wieso weinst du denn?“
„Ngahn... das ist u-unfair! M-mich heiratet doch sowieso nie j-jemand, ack!“
„Doch natürlich! Ich!“

Sofort versiegten die Tränen.

„V-versprochen?“
„Versprochen“.

~+~

Lächelnd saß der 16jährige Tweek auf der Mauer, die die Trainingarena umrandete und sah dabei zu, wie sein bester Freund mit einen von seines Vaters Soldaten trainierte.

Geschickt wich der Schwarzhaarige nach hinten aus, spürte den heißen Sand unter seinen Füßen und konzentrierte sich auf das Schwert seines Gegners.
Kurz darauf attackierte er ihn selbst mit seinem Schwert, so dass der stämmige Mann in den Sand fiel und der junge Krieger in Ausbildung sein Schwert an seinen Hals gelegt hatte.

„Hah! D-du wirst immer...mhhh- b-besser“, lobte Tweek seinen Freund, der zu ihm gekommen war und sich völlig außer Atem neben ihm gegen die Mauer gelehnt hatte. Schweiß rann ihm von der Stirn.
„Danke… Aber ich muss noch viel trainieren, wenn ich einmal so gut werden will wie mein Vater“, erwiderte der inzwischen 18jährige Craig und musterte Tweek aus den Augenwinkeln.
Schweigen trat ein, bis der ältere Soldat sich mit einer Verbeugung vor Tweek verabschiedete.

„Mhhh... S-sag...mal...E-erinnerst du dich nghn... n-noch ein ack~...dein Versprechen, Craig?“
„Wie könnte ich das jemals vergessen?“
„Vater will mich verloben“.
Voller Schock weiteten sich die blauen Augen des Älteren.
„Mit der Tochter aghn... des Kaisers von K-karthago, ack.. U-um den Frieden zu bewahren...mhh nghn... sagte er…“
Craig presste die Lippen aufeinander.
„Ich werde bei deinem Vater um deine Hand anhalten. Heute noch“, beschloss der Schwarzhaarige entschlossen und wollte sich auf den Weg zum Kaiser machen, als ihn Tweek daran hinderte, indem er ihm am Arm zurück zog.
„Craig, das wird er n-nie erlauben… nghn...D-du kennst Vater! Du... du bist ein Krieger… k-kein ack~ Prinz und dann noch ein Mann! … Er wird dich nicht als ebenwürdig ansehen! Nghn~“.

Stille trat ein.
Keiner der beiden wagte das Schweigen zu durchbrechen und doch sagten ihre Blicke mehr als tausend Worte.

Craig holte tief Luft.
„Ich lasse nicht zu, dass er dich gegen deinen Willen mit einer Person verlobt, die du nicht mal kennst. Mag sein, dass er einen Krieger nicht als Schwiegersohn anerkennt, aber einen Helden muss er ehren!“.

~+~

Ein leises Schluchzen erfüllte den dunklen Raum.
Nur die Kerze, die auf dem Schreibtisch stand spendete ein wenig Licht, damit man nicht gänzlich in der Finsternis verschwand.

„D-das darfst du nicht tun“, hauchte die Tränenerstickte Stimme des Blonden.
Er saß zusammen mit seinem besten Freund auf dem Bett. Der Kopf des Schwarzhaarigen war auf seinen Schoss gebetet, seine Augen waren geschlossen und ein leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen. Sanft strich Tweek durch das schwarze Haar, während Craig seine andere Hand in der seinen hielt.
„Hör auf zu weinen, Tweekers“, flüsterte er leise und entlockte dem Kleinen damit nur ein weiteres Schluchzen.

„Du wirst sterben“, wisperte der junge Prinz verzweifelt.
Eine Träne tropfte auf das Gesicht des Dunkelhaarigen und er schlug die Augen auf.
Immer noch lag das Lächeln auf seinen Lippen. Langsam richtete er sich auf und legte seine Hand an die Wange des Kleineren.
„Ich werde nicht sterben, Tweek. Ich darf mein Versprechen doch schließlich nicht brechen“

Laut schluchzend warf sich Tweek seinem besten Freund an dem Hals.
Vielleicht war es das Letzte Mal, dass er ihn umarmen konnte…


Tweek ist der Sohn des Kaisers Phillip II von Makedonien.
Craig hingegen ist ein Waisenjunge, der von seinem Ziehvater, einem einfachen Soldaten aufgezogen wurde.
Die beiden kennen sich bereits seit Kindertagen und sind unzertrennliche Freunde.
Im Kindesalter gab Craig Tweek das Versprechen ihn einmal zu heiraten.
Der Kaiser hat allerdings völlig andere Pläne.
Er möchte seinen Sohn mit der Tochter des Kaisers von Karthago verloben, um den Frieden zu bewahren.

Das jedoch will Craig mit aller Macht verhindern.
Er hält bei Tweeks Vater um die Hand seines Sohnes an.
Phillip ist natürlich nicht begeistert und spottet erst darüber, dann aber schlägt er einen Vertrag vor.

Er stellt Craig eine Armee von 100.000 Mann zur Verfügung.
Wenn er es schaffen würde innerhalb der nächsten 21 Tage Karthago zu erobern und als Held gefeiert zu werden, dann würde er ihm erlauben seinen Sohn zu heiraten. Wenn aber nicht, so würde er aus Makedonien verbannt werden und Tweek müsste die Prinzessin heiraten.

Natürlich ist von vornherein klar, dass diese Mission kaum machbar ist, schließlich kommt man kaum mit dem Heer von 100.000 Mann gegen eine Stadt mit solcher Macht an.
Jedoch ist Craig davon überzeugt, dass er es mit der richtigen Strategie schaffen könnte und geht sofort darauf ein.

Bereits am nächsten Morgen zieht die 100.000 Köpfe-Armee zusammen mit Craig als Offizier los. Was Craig allerdings nicht weiß, ist, dass sich Tweek dazu geschlichen hatte, um mit ihm mit zureisen.
Erst als sie mit dem Schiff Makedonien verlassen, um nach Karthago zu reisen begegnet Craig Tweek und ist im ersten Augenblick unglaublich geschockt, jedoch können sie nicht mehr zurückreisen, da es zu viel Zeit kosten würde und somit muss er Tweek gezwungenermaßen mitnehmen.

In Karthago angekommen werden sie zugleich mit der ersten Hürde konfrontiert. Der Vorort muss eingenommen werden, um sich einen sicheren Rastplatz einzueignen.
Glücklicherweise erweist sich Craig als talentierter Taktiker und sie können den besagten Vorort ohne jegliche Probleme erobern.
Das muss natürlich erst einmal ausgelassen gefeiert werden und so lassen sie sich für einen Tag nieder, um ihren ersten Sieg zu feiern.

Jedoch haben sie die Rechnung ohne Tweeks Vater gemacht, der seine eigene Mittel benutzt, um zu verhindern, dass Craig Karthago erobern kann und seinen Sohn heiraten darf.

9.7.10 13:26





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